Jumeirah - nomen est omen

[Kultur]

Jumeirah war urspünglich ein Fischerdorf. Über die letzten Jahrzehnte hat es sich, wie bereits erwähnt, zur vornehmen und schicken Wohngegend gemausert. Von diesem Ruf wollen einige neue Überbauungen profitieren, und sie nennen sich: Palm Jumeirah, Jumeirah Beach Residence, Jumeirah Lake Towers, Jumeirah South Village, Jumeirah Islands, Medinat Jumeirah, Jumeirah Beach Hotel. Allesamt befinden sie sich nicht in Jumeirah, und die Liste könnte bestimmt noch weitergeführt werden! Dass der Name "Jumeirah" eine gewisse Inflation erfährt, liegt wohl auf der Hand.

Eigentlich wollte ich aber nicht davon schreiben, sondern vom ursprünglichen Jumeirah. Das gibt es nämlich noch. Interessant ist, dass diese Fischergemeinde stark in Dubais Kultur verwurzelt ist: Bis anhin wurde es noch keinem Investor erlaubt, mit einem Projekt diese Fischerkabäuschen auszuradieren – und dies obwohl die Lage absolut fantastisch ist!

Ich hoffe, dass dem so bleiben wird.

jumeirah fishing 1  jumeirah fishing 2

jumeirah fishing 3  jumeirah fishing 4

Von Jumeirah und Moscheen

[Architektur]
In Dubai gibt es ein Gesetzt, welches besagt, dass niemand mehr als fünf hundert Meter zur nächsten Moschee zu gehen habe. Das Resultat lässt sich sehen – und hören. Neuankömmlingen wird empfohlen, nicht direkt neben einer Moschee eine Wohnung zu beziehen. Obwohl in meiner Wohnung der Strassenlärm jegliches Gebet des Muezzins übertönt, empfinde ich generell die Rufe zur Einkehr als ein angenehmes, kulturelles Unikum – etwa vergleichbar mit dem Kirchengeläute und den Kuhglockengebimmel.

Wie dem auch sei, Moscheen gibt’s in Dubai wie Sand am Meer. Viele behaupten, dass die schönste Moschee in Jumeirah stehe und eben auch diesen Namen trägt. Es scheint in meiner Natur zu liegen, dass ich meistens anderer Meinung bin als die Mehrheit. Ich stimme zwar zu, dass die schönste Moschee oder Moscheen in Jumeirah sind, aber ich würde auf eine andere tippen. Siehe Fotos unten.

Die Jumeirah Moschee ist aber ein fester Bestandteil meines Besucherprogramms. Zum einen dient sie als tolles Fotosujet, zum anderen ist sie die einzige Moschee in Dubai, welche Nicht-Muslimen zum Besuch offen steht und Führungen anbietet. Allen Besuchern empfehle ich, diesen Gebetort zu besuchen, denn er bietet einen guten Einblick in die hiesige Kultur; allen hier Wohnhaften empfehle ich, ihre Besucher dorthin zu schicken – dies gibt einem eine kurze Verschnaufpause, während der man gewiss ist, dass die Gäste wohlbehütet unterhalten werden.

jumeirah mosque  Jumeirah Mosque

und meine Favoriten:

moschee 1  moschee 2

Architektur der Moderne in Jumeira

[Architektur]

Jumeira ist eines der besseren Wohnquartiere Dubais und erstreckt sich entlang der Küste – grob gesagt vom Union House beim Port Rashid bis halbe Strecke Burj Al Arab. Die Bausubstanz ist über die Jahre gewachsen und hat sich natürlich verdichtet. Es gibt nur Ansatzweise Klonartige Strukturen – wobei jene, welche es gibt, Anrecht auf eine Goldene Himbeere hätten. Die meisten Villen stehen aber in einem schmucken Garten, mit einer Mauer vor neugiereigen Blicken (wie meinen) geschützt. Doch was einige preisgeben, gehört architektonisch zum Besten und Interessantesten, was ich in Dubai gesehen habe.

jumeira moderne 1  jumeira moderne 2

jumeira moderne 3  jumeira moderne 4

Und damit die Nicht-Architekten meiner Leserschaft auch noch ein Vergnügen haben, hier noch ein paar weitere Zeilen:

Der Begriff Jumeira hat es dank einer besonderen Gattung „Frau“, welche in diesem Quartier häufig anzutreffen ist, in das Alltagsvokabular geschafft. „Jumeira Janes“ nennt man jene weiblichen Wesen, welche es sich dank des Einkommens ihres Gatten leisten können, den Tag mit einkaufen, Tee (oder Cüpli) trinken und Schönheitspflege totzuschlagen. Was für ein Leben! Doch aufgepasst, sollte man gewissen Berichten Glauben schenken, fallen viele der Janes genau wegen dieses Lebensstils in Depression.

Fazit: Es ist weder Jane noch Hans im Glück!

Popcorn mit Curry

[Kultur]

... Als Ergänzung zu meinen Beitrag über Arabische Filme und in Anlehnung an den Kommentar von Herr A zu selbigem Beitrag...

Ich habe noch ein weiteres, mir lange völlig fremdes Genre entdeckt: Bollywood Filme. Selbstverständlich habe ich mich dieser Thematik ganz vorsichtig genähert: Indische Freunde nahmen mich zu einem Besuch in einem Heim-Kino mit. Der Abend lief unter „Indian Art Movies“ (Indische Studio Filme). Wir schauten “Bend it like Backham” und “East is East.” Ich fand die beiden Filme ganz gut und habe darauf hin ganz mutig die subkontinentalen Kassenknüller „Krrish“ und „The Mistress of Spices“ gekauft.

Ich verstand nicht jede Handlung, geschweige denn den gesamten Plot. Das Rumgesinge und die Tanzeinlagen fand ich bisweilen etwas fehl am Platz (aber amüsant). Die sozialen Beziehungsklüngel schienen mir dramaturgisch überspitzt. Im Nachhinein wundere ich mich nicht, dass die beiden letztgenannten Filme die Hürden in andere Kulturkreise nicht genommen haben.

Ob ich noch tiefer in den Indischen Zelloiddschungel eintauchen werde? Ich weiss nicht, meine Drinks schmeckten bereits jetzt nach Avocado – viele Inder schwärmen von diesem salzigen Gemüsesaft – und das Popcorn schien einen leichten Currygeschmack aufzuweisen. Mit anderen Worten: Ich glaube, ich bin in Bezug auf Bollywood für eine Weile gesättigt...

... werde jedoch die nächste Einladung zu Popcorn mit Curry wieder annehmen.

bend it like backhan  east is east  krrish  mistress of spices

 

Giacometti aus Iran

[Kunst]

Gestern besuchte ich die Vernissage von Linda Stephanian, einer jungen Künstlerin aus Iran mit Armenischen Wurzeln. Ihre hageren Gestalten, welche sie vor einigen Jahren geschaffen hat, erinnern stark an Alberto Giacomettis Figuren. Dies aber nur auf den ersten Blick, denn nur die disproportionale Körpergliederung und die Gewichtung der Extremitäten weist Ähnlichkeit auf. Während Giacomettis Figuren rastlos suchend die Welt durchschreiten und den Raum mit einer beklemmend Leere ausfüllen, scheinen Linda Stephanians knochige Skulpturen im Reinen mit sich selbst zu sein. Anstelle von Giacomettis Unruhe macht sich Zufriedenheit und Ausgeglichenheit breit. Diese Harmonie kommt natürlich und ehrlich daher – ohne jeglichen esoterischen Beigeschmack.

Interessant sind auch ihre erst kürzlich entstandenen Arbeiten. Um einiges massiger und auf die nötigsten Linien reduziert, bestechen auch sie durch ihre Unbeschwertheit, welche man nur von Kindern kennt. An Leichtigkeit und Eleganz haben sie – trotz der Voluminosität – ebenfalls nicht eingebüsst. Während ich bei diesen Werken eher Parallelen zu Jean Arp ziehen würde, finde ich interessant anzumerken, dass auch Alberto Giacometti wuchtigere Formen geschaffen hat. Diese entstanden aber in seinen früheren Jahren, bevor er seine Gestalten bis auf den puren Willen – oder aufs Skelett – abmagern liess.

Die ausgestellten Arbeiten von Linda Stephanian, obwohl als Objekte eigenständig und Existenz berechtigt, lese ich als (Studien)Modelle für die grösseren Meisterwerke. (Es scheint, dass auch Architekten an einer Deformation professionelle leiden können!) Ich stelle mir die Skulpturen in einem Park vor, zwei bis vier Meter hoch und in Metal oder Stein. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich im nächsten Jahr auf einem meiner Streifzüge einen Stephanian an der Corniche von Abu Dhabi entdecke.

Zum Vergleich links die Arbeiten von Linda Stephanian, rechts jene von Giacometti

linda stephanian 2  giacometti 1

linda stephanian 1 giacometti

linda stephanian 3  giacometti 3

linda stephanian 4  giacometti 4

And here for my English speaking friends:

Giacometti from Iran

Linda Stephanian, a young artist from Iran with Armenian roots, presented her works in a private viewing yesterday. Her lean figures, created a few years ago, show strong similarities with sculptures by Swiss Alberto Giacometti. The parallels, however, stand only at a first glance, as solely the disproportionate corps and the over-elaboration of the extremities is comparable. While Giacometti’s creations stride the world in a restlessly searching manner and fill space with their oppressive emptiness, Linda Stephanian’s bony bodies seem to be at peace with themselves; they evince contentment and mental balance. This harmony appears naturally and honestly – without any esoteric aftertaste.

Of interest are also her latest sculptures: they are corpulent and reduced to the essential lines. All figures express a light-hearted feel, usually only known by children. Ease and elegance characterize the creations regardless of their huge bodies. Even though these later works by Linda Stephanian seem closer related to Jean Arp’s sculptures, I would like to highlight that Alberto Giacometti created some heavy shapes during his earlier period.

Linda Stephanian’s exhibits were, as objects, independent and had the right of existence. However, their small sizes gave them the character of a model. The actual master piece should be, according to my feeling, two to four meters tall and in metal or stone. I am already looking forward to discovering a Stephanian on one of my strolls along the Abu Dhabi Corniche next year…

Images above compare works by Linda Stephanian (left) with sculptures by Giacometti (right).

Die Queen Elisabeth 2 strandet in Dubai

[Architektur]

Dubai war wieder einmal auf Einkaufstour. Für fünfzig Millionen Britische Pfund schnappt sich der Wüstenstaat eine Legende der Seefahrt: Die Queen Elisabeth 2. Das Kreuzschiff wurde 1967 von der Namensgeberin getauft. Seitdem pflügt das 70'000tonnen Luxusschiff seine Wege durch die Weltmeere. Dem Herumtreiben wird nun ein Ende gesetzt – schliesslich ist die Queen auch in die Jahre gekommen. Als ein Kleinod soll sie ab 2009 in einem speziellen Hafen am Fusse der Jumeirah Palme ihr Leben fristen.

Es ist irgendwie amüsant, wie im ausgehenden 19. Jahrhundert / Anfang 20. Jahrhundert die Europäer in der übrigen Welt „Ausstellungsstücke“ zusammenrafften und als Kuriosa an Jahrmärkten, in Varietees oder Zoos zeigten und sich nun die Geschichte als Variation in umgekehrter Richtung wiederholt. Was gibt’s denn sonst noch so auf der Welt, das sich gut im Setzkasten Dubai machen würde? Der Eiffelturm? Die Freiheitsstatue? Das Matterhorn?

Wie dem auch sei, die Queen Elisabeth 2 soll in ihren Originalzustand zurückgeführt werden. Alsdann möchte sie der neue Besitzer als Touristenattraktion, Museum und Hotel betreiben. Mir scheint das nicht das nötige Kleingeld in die Taschen der Investoren zu spülen – muss aber im gleichen Atemzug eingestehen, dass meine Hirnlappen im Bereich „Finanzen“ äusserst unterentwickelt sind. Sollten die neuen Besitzer den gleichen anatomischen Defekt haben oder aus anderen unerfindlichen Gründen zu demselben Ergebnis kommen wie ich, gibt’s da ja noch das Casino auf der QE2. Obwohl in den VAE jegliches Glücksspiel verboten ist, könnte es doch sein, dass das Schiff zum internationalen Gewässer gezählt und somit … ein Casino betrieben werden darf! Dass diese Herleitung nicht allzu abwegig ist, bezeugt ein Gerücht, wonach die Strategen Dubais schon lange eine Spielhölle der Bohemiens vorschlagen, dies aber noch nicht in Einklang mit der hiesigen Kultur/Religion gebracht haben. Nun hätten sie eine Möglichkeit.

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Auch Rem Koolhaas versucht sich in den VAE

[Architektur]

Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus sieben Emiraten, gewissermassen die Kantone der VAE – möchte man mit der Schweiz vergleichen. Dasjenige ganz im Norden heisst Ras Al Khaimah. Geht man etwas weiter in den Norden, gelangt man nach Mussandam, einer Exklave Omans. Ich habe bereits früher einmal von der zerklüfteten Gegend Mussandams berichtet (19. April 2007). Nun, die Bergkette türmt sich in Oman auf und gräbt sich immer mehr in den sandigen Grund je weiter sie in das Gebiet der VAE reicht. In Ras Al Khaimah imponieren die Bergrücken noch, verebben dann aber bereits im Nachbaremirat.

Ras Al Khaimahs, oder kurz RAKs, inspirierende Geographie beflügelt kreative Investoren ebenso wie entwurfswütige Architekten: Ein cleveres Bürschchen, ich nehme an ein Chemiker, will herausgefunden haben, dass die Temperaturen im Winter in dieser Gegend gerade ausreichen, um ein Ski-Ressort mit Kunstschnee zu betreiben! Da sich das ganze nicht in einer Halle abspielen soll, sondern draussen, unter dem Sternenhimmel, kann ich mir kaum vorstellen, dass die weisse Pracht ohne grosszügige Hilfe von Novartis von Dauer sein kann!

Die Vorschläge von OMA sind dagegen äusserst umweltfreundlich – kann mir aber vorstellen, dass sie auf visueller Ebene ebenso schwer verdaubar sind. Ich als Junkie der experimentellen Architektur bevorzuge natürlich Rem Koolhaas Idee für Ras Al Khaimah. Welches Projekt von den Investoren bevorzugt wird, werden wir wohl im nächsten Winter erfahren…

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Arabischer Filmabend

[Kultur]
Ein Dubaianer – oder besser Emirati – kann und will ich nicht werden: Nicht können, weil ich noch nicht 30 Jahre in den UAE lebe und somit kein Gesuch um Einbürgerung stellen kann, und nicht wollen, weil mein Herz zu sehr für Schokolade schlägt – und die ist bekanntlich besser in der Schweiz.

Assimiliert habe ich mich aber prächtig hier im Wüstenstaat. Dieses Kompliment (?) hat mir eine Kollegin gemacht, als ich einen gemütlichen Video Abend einer Party vorzog. Sie meinte, nur die Neulinge in Dubai würden jeder Veranstaltung nachhecheln.

Dass ich mich gut eingelebt habe hier in Dubai, zeigte sich an meinem letzten DVD Abend: Ein paar Freunde und ich schauten uns "El KitKat" an. In diesem Ägyptischen Film geht es um einen blinden Mann, der auf amüsante Weise der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Selbstverständlich fehlen die zwischenmenschlichen Tragödien und Liebesbeziehungen nicht. Die paar Pausen, welche wir einlegten, waren nicht nur dazu bestimmt, neue Getränke und Snacks zu holen, sondern auch um von unseren Arabischen Kollegen die kulturellen Zusammenhänge erklärt zu kriegen. Diese waren nämlich nicht in den Untertiteln übersetzt.

Ich glaube, es wird noch einige Abende geben, an denen ich zuhause bleiben werde...

el kitkat

Zaha Hadid überrollt Dubai

[Architektur]

Zaha Hadid scheint für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am Fliessband zu arbeiten. Letzthin bin ich wieder einmal über eines ihrer Dubai Projekte gestolpert. Man kann wohl bald von den Vereinigten Arbeiten Hadids (VAH) reden, sollte es in diesem Tempo weiter gehen! Nun, mir kann’s recht sein. Vor allem in letzter Zeit greifen ihre Arbeiten auch auf der konzeptionellen Ebene nach neuen Horizonten, was mir besonders gefällt. Zugegebener massen, gehört dieses Projekt nicht zu den innovativsten Projekte – vor allem nach dem Performing Arts Museum in Abu Dhabi – trotzdem liegt es weit über dem Durchschnitt Dubais.

hadid 1  hadid 2

hadid 3  hadid 4

Schon etliche Top Architekten haben sich die Zähne an Dubais Kundschaft ausgebissen. Dass Zaha Hadid (anders als Renzo Piano zum Beispiel) nicht unverrichteter Dinge wieder nach Europa zurückkehrte, hat wohl mehrere Gründe:
1)       Sie ist Araberin, Irakerin um genau zu sein, und als solche eine exzellente Repräsentantin / Botschafterin dieser Kultur.
2)       Sie ist zur Zeit die unbestrittene Königin der Architekturszene (Pritzker-Preisträgerin 2004), und bekanntlich ist in Dubai nur das Beste gut genug.
3)       Ihr Name mutierte zu einem Brand, was aus marketingtechnischer Sicht sehr wichtig ist.
4)       Ihre Arbeiten sind ein sicherer Wert, das Risiko ist klein und internationale Zustimmung ist ihnen gewiss – man begibt sich mit ihr nicht auf dünnes Eis (würde ich sowieso nie machen a) in Dubai und b) mit einer so gewichtigen Person).

Insofern wage ich zu bezweifeln, dass die Auftraggeber Hadids Architektur verstehen. Ich glaube auch nicht, dass es die Intention ist, generell neue Wege zu gehen oder die Architekturszene aufzuwühlen. Dazu ist Hadid zu etabliert und der Wille der Investoren zu gering, jungen und unbekannten Architekten Aufträge zu erteilen. Aber auch das wird sich eines Tages ändern…

Al Qusais, ein Quartier in Dubai

[Architektur]

Das Quartier zwischen Flughafen (Terminal 2) und Sharjah heisst Al Qusais. Die Gegend gehört bestimmt nicht zu den attraktivsten in Dubai, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Ein bis zwei tausend Jahre vor Christi Geburt sah das ganz anders aus: Eine bedeutende Siedlung mit einem weitläufigen Friedhof befand sich in dieser Ebene. Entdeckt wurde sie bei Ausgrabungen in den frühen siebziger und achtziger Jahre. Die gefundenen Schachtgäber enthielten reichhaltige Grabbeilagen aus Kupfer- und Bronzegefässe sowie zahlreiche Waffen. Schalen aus Stein waren ebenfalls unter den Gegenständen. Viele der Grabschätze aus Al Qusais befinden sich in den Ausstellungsräumen des Dubai Museums.

Da ich vor drei tausend Jahren noch nicht in Dubai herumstocherte und auch die Digitalfototechnologie noch nicht ausgereift war, zeige ich hier einige Bilder aus der Neuzeit. Ich hoffe, das ist ok.

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