Ausstellung - Wohnkulturen der arabischen Welt

[Architektur]

Soeben drüber gestolpert:

Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein (D)

Leben unter dem Halbmond - Wohnkulturen der arabischen Welt

23. Februar bis 31. August 2008

Wer hingeht, soll mir doch bitte erzählen wie's war. Danke

arabische wohnformen

Dubai Jazz Festival

[Kultur]
Gestern abend liess ich meine Seele baumeln während mein Körper zuckte. Das Dubai Jazz Festival macht’s möglich. Die behänden Klangformationen von Jesse Cook begeisterten nicht nur mich. Überall wippten und tippten die Leute. Die Stimmung war genial. Heute Freitag und morgen Samstag wird nochmals tüchtig abgejazzed. Viel Spass.

jazz festival Dubai jazz festival Dubai Tribüne

Kunstausstellung im Dubai Ladies' Club

[Kunst]

Vom 8. Bis 31. März zeigt der Dubai Ladies‘ Club (gleich neben dem Jumeirah Beach Park) eine Ausstellung zum Thema „Mutter Erde.“ Die sechs Künstlerinnen kommen allesamt aus Österreich; der kulturelle Austausch zwischen Okzident und Orient soll gefördert werden. Von Interesse dürfte auch die Vielfalt der Medien sein: Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Videos und Keramikarbeiten.

Nun, meine Herren, sollten Sie Sich diesen Anlass nicht entgehen wollen, bleibt Ihnen nur eine Chance: die Vernissage am 8. März um 19 Uhr. Anschliessend wird Sie Ihre weibliche Begleitung am Eingang abgeben müssen!

Die Teilung der Gesellschaft nach Geschlechtern ist in den muslimischen Ländern recht verbreitet. Das Ausmass variiert nicht nur von Land zu Land oder von Region zu Region, sondern auch innerhalb derselben Gesellschaft von Familie zu Familie. Dubai zeigt sich generell sehr offen. Es gibt aber auch die konservativeren Gruppen, in denen die Frauen etwas isolierter/beschützter sind.

In sogenannten Frauenclubs, zu denen ausschliesslich Frauen Zugang haben, kann sich die weibliche Bevölkerung völlig unbehelligt und unverschleiert bewegen. Diese Einrichtungen sind meistens schöne Anlagen mit grosszügigem Freizeitangebot. Aus beruflichen Gründen musste ich einmal einen Ladies‘ Club besuchen. Die weitläufigen Gebäude und Parks liessen an nichts fehlen: Schwimmbecken, Tennisplätze, Turn- und Eishalle, Kinderkrippe, Strand, Restaurants, … Mein Problem: Ich bin ein Mann. Nur mit Sondergenehmigung und nur vor der allgemeinen Öffnungszeit durfte ich das Gelände betreten.

Ausstellung

Auto Parade am Dubai Shopping Festival

[Design]

Gestern abend bestaunte ich mit Freunden Autos der ausgefalleneren Art: Im Rahmen des Dubai Shopping Festivals zeigten Freaks ihre modifizierten Strassenschlitten. Da öffneten sich Türen in alle Richtungen. Eingebaute Bildschirme flackerten an den unmöglichsten Orten. Die Musikanlagen verwandelten die Strasse in eine Disco, und extravagante Beleuchtungen brachten die eleganten Monster zum Glühen und Blitzen. Von der Polizei eskortiert durften sie dann eine Runde in der Stadt drehen. Hoch amüsant, wie die Typen ihre Motoren aufheulen liessen, um dann im Schritttempo fünf Meter nach vorne zu rutschen. Die wenigen Girls, die sich auf einem Beifahrersitz räkeln durften, schienen sich nicht immer wohl zu fühlen ob dem Imponiergehabe ihres Chauffeurs und dem Gejohle der gaffenden Zuschauerhorde. Wesentlich interessanter als besagter Umzug wäre ein (illegales) Strassenrennen gewesen! Dann hätte auch der Krankenwagen am Schluss der Parade Sinn gemacht. Aber wie üblich bin ich nicht der Art Director des Anlasses – und dies ist wohl auch besser so.

Auto 1   Auto 2

Auto 3   Auto 4

 

Sixth Crossing over Dubai Creek

[Architektur]

6th crossing map

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6th crossing 3

6th crossing 4

Über Fassaden und Fussball

[Architektur]
Heute bin ich über einen interessanten Bericht im Tagesanzeiger gestolpert. Die Regierung mokiert sich über ein Werbebanner, welches sich über acht Geschosse des Migros-Hochhauses am Zürcher Limmatplatz erstreckt. Dabei wirbt das Plakat nicht einmal für Würstchen oder Budgetkekse, sondern zeigt, wie viel CO2 mit der Sanierung des Gebäudes vor ein paar Jahren eingespart werden konnte. Wenn ich da an Dubai denke, ist die Migros-Werbung eine Kleinanzeige. Wohingegen ich der Stadt  ein Kränzchen winden möchte, ist die Begründung, weshalb sie so kleinkariert denkt: Hochhäuser haben Zeichencharakter und sind Merkpunkte im Stadtbild; sie sollen für sich selber stehen. In diesem Punkt könnten die Dubaianer doch etwas von den Zürcher lernen.

Da ich mich schon früher einmal zu den Klebefassaden geäussert habe, hier nicht nochmals ein Bild davon. Dafür habe ich einige Aufnahmen von emiratischen Fussballern – nicht von der Nationalmannschaft, sondern von denen, dies gerne sein möchten. Seit die Mannschaft der VAE so erfolgreich gespielt hat, ist das Volk ganz wild auf diesen Sport – abgesehen von mir, aber unsere Nati ist ja auch nicht so erfolgreich.

Fussball Dubai Fussball dubai 2

Atlantis Hotel und Palme Jumeira

[Architektur]

Wieder einmal tummelte ich mich auf der Palm Jumeira. Der Grund meines Besuches ist nicht so erfreulich, aber dazu darf ich mich nicht äussern. Worauf sich aber mein Augenmerk richtete und worüber ich schreiben kann, sind folgende zwei Begebenheiten:

Am unteren Ende des Stammes der Palme verdichtet sich die Überbauung zunehmend zu einem urbanen Raum. Bündel von Schnellstrassen lösen sich vom Grund und schlingen sich von einem Wohnhausriesen zum nächsten bis sie sich schliesslich auf dem Festland im Imfrastrukturnetz der Stadt verwurzeln. Der Begriff des Betondschungels ist diesbezüglich sehr zutreffend. Die unzähligen Nischen könnten mit Aktivitäten belegt werden – nicht irgendwem aufgezwungen oder vermietet, sondern dem unkontrollierten Wuchern des städtischen Unternehmertums überlassen. Ich würd’s absolut lieben.

In der Achse der Palme auf dem Crescent steht das Atlantis Hotel. Man kennt das Original auf den Bahamas aus verschiedenen Filmen. Die Kopie in Dubai zeigt dieselben Merkmale, wobei das Augenfälligste bestimmt der Torbogen mit der Presidential Suite ist. Städtebaulich ist das Atlantis Hotel bestimmt eine ideale Struktur für diesen Ort: Wie ein Triumphbogen hebt es die Achse der Palme hervor und schliesst diese gebührlich ab. Währe man nicht in Dubai sondern anderswo, müsste man sich fragen, ob eine so profan-materialistische Nutzung an einem solch prominenten Ort städtebaulich angebracht sei. Für DoBuy finde ich das Projekt hingegen perfekt – gerade die richtige Menge Schein und die nötige Prise Sein. Komme ich dem 1400Betten Koloss dann näher, legt sich meine Begeisterung ob der Disneyesken Detailliebe. Wie gesagt, nichts für mich. Aber sicherlich werden die Schnörkel tausende andere Herzen zum Hüpfen bringen.

Das Gebäude selbst ist noch nicht fertig gebaut, der Wasserpark daneben dafür schon. Da gibt’s Schwimm- und Wellenbäder mit Rutschbahnen für die Zweibeiner und ausgedehnte Becken für die Keinbeiner – sprich Fische. Das heisst, neben den Fischen tummeln sich auch Delfine in den Tümpeln. Sie wurden in der freien Wildbahn gefangen. Meines Erachtens ist dies eher ein Rückschritt in dem sonst so von Fortschritt strotzenden Fleckchen Sand.

Palme JumeiraAtlantis Hotel

Allerlei aus Dubai

[Architektur]

Was die Medien so zu berichten wissen über Dubai:

Der Spiegel: Ökostadt in Abu Dhabi

Sonntagszeitung: Grössenwahn am Golf

Der Spiegel: Das Übermorgenland

Ein Blogbeitrag über die Immobilienblase in Dubai

Emirates Business über den sekundären Immobilienmarkt: Developers buying units for resale

Interessante Anlässe in Dubai:

Dubai Interational Exhibition of the Arabic Calligraphy Art (möchte gerne hingehen, weiss aber nicht, ob die Zeit reicht)

Word into Art Exhibition (werde bestimmt noch einen Artikel darüber schreiben)

International Property Show (werde wohl mit mehr Zeit als Geld an diesen Anlass gehen)

Und hier noch ein schwebendes Bett - wird bestimmt ein Verkaufsknüller in Dubai

Viel Spass

 

Heimweh?

[Architektur]

Könnte man anhand der Bilder meinen, ist jedoch ein Trugschluss. Fernweh kommt dem schon näher.

Aus persönlichen Gründen hat’s mich letzte Woche in die Schweiz verschlagen. Da ich wie üblich nur mit Handgepäck reiste und dieses bereits in Stückzahl und gewichtsmässig jenseits des Erlaubten lag, musste ich mich mit Bildern anstelle von Schokolade als Souvenir begnügen. Aber dafür haben meine Blogleser auch noch etwas davon.

züri 1züri 2

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Kite Surfen

[Sonstiges]

Auf dem Rundgang, von welchem ich bereits im letzten Blog berichtet habe, verweilten wir auch am Strand. Die aufgeblähten Matratzen der Kite Surfer surrten am Himmel und tanzten ihr buntes Ballet auf der blauen Bühne. Gerne hätte ich mich gleich selbst an einen der Drachen gehängt und die Wellen geschnitten. Ich setzte dann doch nicht zur halsbrecherischen Surfakrobatik an. Zum einen war’s einfach zu kalt für meinen Wärme verwöhnten Körper, zum anderen habe ich gar keine Ahnung vom Kitesurfen (wünsche jedoch seit Jahren, diesen Sport zu erlernen).

Früher war das Völkchen der Kite-Surfer an einem anderen Strand. Da sich Surfer, Sonnenanbeter und Schwimmer nicht arg gut vertragen, mussten sich die coolen Beachboys gemäss einer Verordnung verziehen. Wie man sieht, haben sie’s überlebt und vermehren sich weiterhin.

 

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