|  2009-02-28
Von André Meyerhans @ 07:17 Das O lässt sich nicht leicht in ein traditionelles Schema zwängen. Es bewegt sich irgendwie zwischen lockerem Strassenkaffee, trendiger Boutique und unkonventioneller Kunstgallerie. Es ist nicht nur das Angebot, welches so erfrischend anders ist für Dubai, sondern auch die Innenarchitektur. Sie ist frech mit einem unprätentiösen Chic des Unvollkommenen. Punktuelle Interventionen zeigen Liebe zum Detail und ein geschicktes Verbinden von Gegensätzen. Da ist zum Beispiel der klar versiegelte Betonboden neben der elegant-gemusterten Tapete. Oder die offene Decke mit den golden hervorgehobenen Luftschächten zwischen denen Designerklamotten an stilisierten Fleischerhaken baumeln. Oder die massigen Tische aus Spiegel an denen die etwas rustikalen, goldenen Stühle stehen. Viele Elemente sind etwas Mondän, vom Eingang (roter Teppich, Kordelabschrankungen und zu Figuren geschnittene Buchsbäumchen in beinahe Versace Töpfen) bis hin zur Farbwahl (Silber, Gold, Weiss und Schwarz). Sie nehmen jedoch dank dem bisweilen rohen Umfeld das Flair des urbanen Posch an.
Omar, der Eigentümer und Ideenschmied dieses Ladens, führt mich durch die Räumlichkeiten und erklärt: Die meisten Gegenstände hier stammen von preisgekrönten Designern aus London – so die Frauenkollektion oder die Schale aus geschmolzenen Plastiksoldaten. Der Spiegel in der Siluette eines Hirsches stammt von einer schwedischen Künstlerin, die popart Tische von einer in Dubai lebenden Libanesin und die funkigen Sesselunikate wieder von Kunstschaffenden aus London. Es gibt ein paar Bilder von Emiratis. Omar findet aber nicht dass er seine Kultur speziell fördern müsse. Dubai sei schliesslich eine international Plattform des Austausches und nicht ein Reservat für lokale Selbstschöpfung - Eine frische Aussage, die ich in dieser Radikalität noch nie von einer/m Emirati gehört habe.
Bei einem Kaffee frage ich Omar nach dem Konzept seines Ladens. Mit einem verschmitzten Lächeln antwortet er: Es gibt keine Regeln, alles was Spass macht ist erlaubt. Dies soll auch der Name O, für Omar, ausdrücken. Er lässt alles offen. Und dass er auch wirklich meint, was er sagt, weiht er mich in ein paar seiner Zukunftspläne ein. Das O ist gerade einmal zwei Wochen offen, bald soll es um ein Nagelstudio erweitert werden, eine Modeschau möchte er auch organisieren und könnte sich vorstellen, abends einen Jazzmusiker aufspielen zu lassen. In nächster Zeit wird auch ein O Parfüm für Männer und Frauen lanciert. (Kreiert wurde es übrigens in Frankreich und nicht in den VAE, auch bekannt für seine exquisiten Düfte.) Omar scheint noch viele Ideen zu haben, auf die man gespannt sein darf.
Ich genoss den Abend sehr. Die Stimmung war freundlich und locker, man kam schnell ins Gespräch mit anderen Leuten und der Kaffee alleine war schon ein Besuch des O wert. Die Espressomaschine aus Venedig lässt keine Wünsche offen! Tja, werde wieder vorbei schauen.
Kleiner Nachtrag: Dort wo heute das O steht, befanden sich früher zwei Villen. In der einen ist Omar aufgewachsen. Sein Bruder, er gesellte sich später auch zu uns, eröffnet bald ein Boutique Hotel in den Stockwerken über dem O.
O Adresse: Seitenstrasse beim THE ONE, Jumeirah Mosque Telefon: +971 4 345 5557 Innenarchitektur: Pam Oushal (+971 50 650 2325)
 
And for my English-speaking friends:
O for Omar
It is not easy to classify the O by traditional means. The O somehow moves between relaxed street café, trendy boutique and unconventional art gallery. It is not only the goods and products, which are quite different from the things one sees in Dubai but also the interior design: fresh with an unpretentious chic of the unfinished. Selective interventions unveil attention to details and an innovative fusion of contrasts. Examples are the transparently sealed, bare concrete floor that goes side by side with the elegant wallpaper, or the golden ducts running over the open ceiling and between which designer cloths are hanging from stylized meat hooks, or the bulky tables made out of mirrors (already in itself an interesting approach) with the rather rustic chairs in gold. Many elements reach for the glamorous. – From the entrance with the red carpet, the cords and the oversized Versace-like pots with the box tree figures down to the color selection: black, white, gold and silver. – But thanks to the occasionally rough and raw environment, these elements unfold a flair of urban posh.
Omar, the owner and mastermind behind the concept store, shows me around the O and explains: most of the pieces here are created by award winning designers from London, so the women’s collection or the bowl made out of melted plastic soldiers (my favorite piece). The mirror in the profile of a deer is an eye catcher by a Swedish artist, the pop art tables, on the other hand, are the creation by a Lebanese who lives in Dubai. The funky-painted armchairs are one-ofs and come from London. Only a few items are of Emirati origin. Omar, a local himself, does not see the need to foster his culture in particular. Dubai is an international platform of exchange and not a reservation for local self-induction, so he sais. – A remarkable statement which I have never heard before in such determination from an Emirati.
Sipping coffee I ask Omar about the concept of the store. He smiles and answers: there are no rules – anything that pleases goes! That is also why we chose O as the store name. O stands for Omar. Otherwise it leaves sufficient space for interpretation. In order to illustrate what he means, he shares some of his future plans. A nail studio shall open soon in one area of the O, a fashion show is already in the planning stage, and Omar thinks about having some musicians in the evening to make the atmosphere even more casual. The launch of the fragrance “O” is planned for the coming months. (It was created in Paris and not in UAE also known for its exquisite perfumes). Omar seems to be full of ideas, and we can look forward to many more surprises.
I enjoyed my stay at the O very much. The atmosphere is friendly and unpretentious, one easily comes in contact with others and the coffee is excellent. (I must admit one of the best espresso I have ever had in town! But then, the coffee machine comes straight from Venice.) Guess, I’ll be back – See you!
Little storey on the side: The O opened two weeks back. On the exact same location, there were two villas in one of which Omar grew up. His brother developed the new complex and will run a boutique hotel in the upper floors.
O Location: side road next to THE ONE, Jumeirah Mosque Contact number: +971 4 345 5557 Interior Design: Pam Oushal (+971 50 650 2325)

 2009-02-22
Von André Meyerhans @ 16:45 Die Definition auf Wikipedia finde ich für den nachfolgenden Bericht so treffend, dass ich sie hier zitieren möchte: “Als Potemkinsches Dorf wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Oberflächlich wirkt es ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihm aber an Substanz.”
Möchte man über den geschichtlichen Hintergrund mehr erfahren, gibt der zweite Paragraph einen guten Überblick.
George Katodrytis, ein Architekturprofessor und –Theoretiker in Dubai, verglich bereits vor einiger Zeit Dubai mit der Potemkinschen Stadt als er die kulissenartigen Werbetafeln des Dubailands beschrieb. Mitten in der Wüste stehen diese imposanten Fassaden und suggerieren in lebendiger Weise, was da einmal entstehen soll. (Kleiner Vermerk an der Seite: alle Projekte in der Planungsphase von Dubailand sind momentan auf Unbestimmt verschoben, jene in der Ausführungsphase tüchtig abgespeckt worden. So soll Falconcity of Wonders zwar gebaut werden, aber ohne die kommerziell verarbeitete Nachbildung der Sieben Weltwunder, welche dieses Projekt auszeichnen sollten. Viele finden dies Tragisch – meines Erachtens ist dies eine Qualitätssteigerung.)
Ich fand Georges Ansatz immer recht interessant aber etwas zu direkt. Nun denke ich aber, dass Dubai seine ganz eigene Form der Potemkinschen Inszenierung gefunden hat. Es hängt aber nicht damit zusammen, dass Dubai wieder einmal höher hinaus möchte als das Original und die Kulissen noch eindrucksvoller geplant und gebaut werden, sondern dass die angefangenen Gebäude als Kulissen fertig gebaut werden. Oberflächlich wirken die Bauten ausgearbeitet und beeindruckend – die Fassade steht. Innen bleiben sie jedoch eine Baustelle. Prominentestes Potemkinsch-Dubaisches Objekt soll der Burj Dubai sein. Die gesamte Fassade soll funkeln, drinnen sollen lediglich die öffentlichen Räume der Eingangsgeschosse ausgebaut werden sowie ein paar Hotelstockwerke in der Mitte des Turmes und die Aussichtsplattform. Ähnliches beim Rotana Tower an der Sheikh Zayed Road oder dem Gate Building bei der Ibn Battuta Mall, wo lediglich das Hotel ausgebaut wird, die serviced apartments aber Innen im Rohbau verbleiben. Weitere Beispiele könnten angefügt werden. (Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.)
Während das Potemkinsche Prinzip eine mehr oder weniger zweidimensionale Erscheinung ist und sich jeglicher Taktilität entzieht, kreiert Dubai seine Illusion in drei Dimensionen. Sie ist erlebbar von allen Seiten und taktil dazu! Was für eine Wunderwelt!
Ist das Potemkinsch-Dubaische Phänomen kulturell bedingt? Geht es darum den Schein zu bewahren und das Gesicht nicht zu verlieren? Was geschieht mit Baustellen, die wirtschaftlich keinen Sinn (mehr) machen? Oder machen sie (immer noch) Sinn und lediglich das Kapital zur Fertigstellung fehlt? Die Gründe mögen vielfältig sein. Ich glaube aber, dass es um einiges schöner ist, in einer glitzernden Welt aus leeren Bauhülsen zu leben als zwischen zerfallenden Bauruinen.

 2009-01-30
Von André Meyerhans @ 17:28 Der Gedanke ist nicht neu und doch, man sieht’s so selten, dass es mir einen Blogeintrag wert ist. Wieso müssen Gebäude immer von aussen beleuchtet werden, wenn doch ein komplettes Beleuchtungssystem im Innern vorhanden ist? Schon einige Künstler und Aktivisten verfolgten diese Idee und gelangten zu erstaunlichen Ergebnissen. Einige schafften es sogar in etwas renommiertere online Publikationen als den Dubaiblog. Wir fokussieren uns aber auf Dubai und haben auch etwas zu berichten: Der Al Habtoor Büroturm in der Dubai Marina wird ebenfalls von innen heraus beleuchtet. Ein Zick-Zack Muster läuft über den ganzen Turm. Dass das Muster weder dynamisch noch interaktiv tut der Erscheinung wenig an – sie sticht deutlich heraus aus dem Getümmel an Betonriesen. Trotzdem gebe ich zu, dass man diese Idee noch etwas weiter hätte treiben können. Meine Freunde fanden die Sache weniger spektakulär und meinten, diese Beleuchtung sei nur möglich, weil der Trum noch nicht vermietet sei oder, wenn sie ein Buero dort hätten, wünschten sie nicht, dass während der Nacht das Licht brenne. – Tja, da blieb mir nu eins: Solange weiter Biers bestellen, bis auch ihnen die Beleuchtung gefiel.
 2009-01-19
Von André Meyerhans @ 16:51 Der Bericht um die Projekte eines bestimmten Developers haben enorme Wellen geschlagen. Ich möchte auch noch den letzten Kommentar beantworten, den ich Anfang Januar erhielt.
“das unterste der 3 bilder soll dem CCTV aehneln? welcher nicht-architekt tippt den das hier? hast du dir mal die kubaturen genau angesehen?”
Texd,
Es trifft zu, dass die Kubaturen des Projektes in Dubai nicht denjenigen des CCTV entsprechen. Was jedoch auffällt, ist die visuelle Ähnlichkeit (mindestens in der zwei dimensionalen Darstellung des Konzeptes, welche zu Werbezwecken verwendet wird). Das CCTV hat bereits enorme Publizität erfahren und ist somit vielen bekannt. Ich wage zu behaupten, dass das Dubai Projekt ganz bewusst Anlehnung sucht an eine etablierte Erscheinung und dies strategisch ausnutzt.
Dubais Faszination in den letzten Jahren lag im rasanten Wachstum und dem einmaligen Marketing. Dubai hat es allerdings versäumt, wirklich Eigenes hervorzubringen, eine moderne, Emiratische Architektursprache zu schaffen. Vielmehr hat es wenig inspirierende Architektur mit Testimonials schmackhaft gemacht (und war so erfolgreich mit diesem Konzept wie niemand zuvor), oder es identifizierte und kopierte ikonographische Strukturen aus der ganzen Welt. In diesem Fall wurde der Wiedererkennungseffekt ausgenutzt, wobei es nur eine untergeordnete Rolle spielt, ob die Kubaturen oder andere Elemente identisch sind oder nicht. Wichtig ist lediglich, dass die prinzipielle Erscheinung eine generelle Assoziation mit dem Original ermöglicht.
Damit mein Standpunkt etwas klarer wird, hier zwei andere Beispiele, welche in die gleiche Richtung gehen:
Original: La Grande Arche, Paris - Kopie: DIFC, Dubai (übrigens ene Fotomontage)

Paris ist bekannt für seinen Triumphbogen auf der Place d’Étoile, welcher von Napoleon Auftrag gegeben wurde und im Stil antiken, römischen Architektur gehalten. Wie der kleine Triumphbogen (ebenfalls von Napoleon initiiert) liegt auch La Grand Arche auf jener historischen Achse, Teil derer die Champs-Élysees ist. La Grande Arche wurde unter François Mitterrand in 1982 im aufkommenden Geschäftsbezirk La Défense begonnen – als Triumphbogen der Wirtschaft.
Original: Mikimoto Tower, Tokyo - Kopie: O-14, Dubai

Toyo Ito entwarf den Tower für Mikimoto und auch jenen für Tod’s in Tokyo. Das Prinzip dahinter ist, eine tragende, skulpturale Fassade zu haben. Dies ermöglicht, die Bodenplatten stützenfrei zwischen Fassade und Kern zu spannen. Ich müsste mich schwer irren, aber die Lochfassade beim O-14 fungiert lediglich als vorgehängte Fassade (was sicherlich auch seine Berechtigung hat unter Dubais harscher Sonne).
Was bei Kopien oft auffällt ist, dass ein charakterstarkes Element extrahiert und weiterverwendet wird, ohne zu verstehen auf welcher Basis besagtes Element entstanden ist. Ein so seiner Herkunft entledigtes Element wird nie die Stärke entwickeln, welches dem Original innewohnt.
Eine interessante Frage ist nun, weshalb es Dubai in den letzten Jahren nicht geschafft hat, eine eigene Architektursprache zu entwickeln. Ohne diese Frage tief ergründet zu haben, tippe ich auf folgende Gründe:
a) Die Emiratische Kultur ist mehrheitlich eine nomadische Kultur, und also solche etablierte sie sich mehr entlang nicht-haptischen Kulturformen. Architektur ist letztlich jedoch eine haptische Angelegenheit, und eine Transformation vom Nicht-haptischen zum Haptischen ist unumgänglich, will man in der Emiratischen Kultur verwurzelt sein. Eine solche Übersetzung ist aber nicht nur hier sondern generell enorm schwierig.
b) Die Arabische Kultur erlaubt nur bedingt Dinge zu hinterfragen und diskutieren, welche von einer Respektsperson beschlossen wurden. Es mag an meinem kulturellen Hintergrund liegen, aber ich denke eine offene Diskussionsmentalität ist nötig, um Neues zu schaffen.
Noch ein kleiner Nachtrag: Es stimmt, dass ich zurzeit nicht als Architekt arbeite. Dennoch habe ich meine Spuren in Dubai hinterlassen: Der Entwurf der neuen Garhoud Brücke stammt von mir. (Leider wurde die Beleuchtung nicht gemäss dem ursprünglichen Entwurf verwirklicht.)
Und noch eine Anekdote dazu: Die Firma, welche die Schalung für die Brücke fertigte, fabrizierte vorher ein viel kleineres aber räumlich sehr komplexes Projekt für mich. Als wir uns zwischen den Projekten einmal trafen, meinte der Direktor zu mir, sie hätten einen Auftrag, der mir bestimmt gefallen würde wegen der doppeltgekrümmten Flächen. Als ich die Schalungen sah, musste ich lachen, denn ich hatte sie entworfen.
Grüsse
André 2009-01-15
Von André Meyerhans @ 20:57 Sehr geehrte Frau Feichtinger
Vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinem letzten Blogbeitrag. Die Frage, ob ich Ihnen empfehlen kann, in eine Wohnung zu investieren und diese dann zu vermieten, kann ich nur bedingt beantworten. Hier aber einige Überlegungen:
Die Kaufpreise für Immobilien sind in gewissen Orten in Dubai 20 bis 30% gefallen. Es darf angenommen werden, dass die Preise noch mehr nachgeben werden. Eine Gegend, welche keinen oder geringe Werteinbussen erfahren wird, dürfte DIFC sein.
In Dubai konnten vor der globalen Kriese Immobilien mit bis zu 90% (und mehr) fremdfinanziert werden. Viele machten nur eine erste Anzahlung – und konnten sich auch nur diese leisten – und wollten dann die Immobilie mit Gewinn weiterverkaufen, bevor die nächste Rate fällig war. Es ist wohl nicht erstaunlich, wenn einige Einheiten wieder auf den Markt kommen, weil der gegenwärtige Besitzer ausser Stande ist, die nächste Zahlung zu machen.
Letzte Woche wurde bestätigt, dass mit dem Kauf einer Immobilie nicht automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird. Es ist zu vermuten, dass viele Wohnungen auch deshalb gekauft wurden, um ein Residence Visa zu erlangen. Sollte dies nun nicht mehr möglich sein, werden sich viele dieser Eigentümer nochmals überlegen, wie sinnvoll ihre Investition ist.
Die meisten Gebäude in Dubai haben eine wohl halb so lange Lebensdauer wie Bauten in der Schweiz. Die Bauqualität litt oft unter der enorm verkürzten Errichtungszeit.
Die Bauprojekte in Dubais Freihaltezonen wurden grössten Teils von Developern entwickelt. Um effizient zu bauen, wurden die Einheiten hunderte male kopiert. Das Resultat ist, dass sich die Projekte, die nun zum Kauf angeboten stehen, nicht voneinander unterscheiden – ausser im Preis!
In bezug auf den Standort Dubai ist anzumerken, dass es bestimmt in niemanden Interesse ist, wenn die Stadt an ihrer Magnetkraft verliert. Allerdings muss man auch wissen, dass das Geld wohl eher in Abu Dhabi zu finden ist, und der Wirtschaftsmotor der VAE ebenfalls sich dorthin verlagert.
Die Mieten werden in Zukunft nicht mehr so wachsen, sondern wohl eher sinken. Grund dürften die vielen Wohnungen, welche vermietet werden müssen, um die ausstehenden Hypotheken abzahlen zu können.
Des weiteren werden etliche Einheiten auf den Markt kommen, von jenen Leuten, welche ihren Job und somit ihre Aufenthaltsberechtigung verloren haben und die Mietpreise weiter unter Druck setzen.
Ob ich Ihnen nun raten soll, in eine Wohnung in Dubai zu investieren, so bin ich etwas überfragt. Auf jeden Fall sollte die Liegenschaft in einer guten Gegend sein und mit Eigenschaften, die sie von anderen unterscheidet.
Viel Glück André
 2008-12-24
Von André Meyerhans @ 05:24 2008-12-22
Von André Meyerhans @ 00:01 2008-12-20
Von André Meyerhans @ 05:40 2008-12-18
Von André Meyerhans @ 04:49 |